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A4 nach Unfall und Feuer zweimal gesperrt

von Sebastian Hein

Dienstag, 11.03.2014     

A4 nach Unfall und Feuer zweimal gesperrt

Wegen eines Brandes blieb gestern die Autobahn bei Burkau dicht. Unterdessen gibt ein Crash bei Bautzen Rätsel auf.   

  

Ein rätselhafter Unfall bei Bautzen mit zwei Schwerverletzten und ein brennender Transporter bei Burkau haben gestern auf der A4 die Einsatzkräfte beschäftigt – und zeitweise den Verkehr komplett lahmgelegt. Gleich zweimal musste die Autobahn in den entsprechenden Bereichen für längere Zeit gesperrt werden.

  

Bereits in der Nacht zu Montag war aus bislang ungeklärter Ursache ein Daewoo zwischen den Anschlussstellen in Salzenforst und Bautzen-West von der Fahrbahn abgekommen. Offenbar unbemerkt von anderen Verkehrsteilnehmern, denn erst eine Streife der Bundespolizei hatte das Fahrzeug neben der Autobahn auf einem Feld erspäht. Bei einer Kontrollfahrt sahen die Beamten abseits der Fahrbahn den Lichtkegel des Unfallwagens. Zudem bemerkten die Polizisten ein umgefahrenes Hinweisschild sowie einen durchbrochenen Wildzaun. Etwa 20 Meter von der Autobahn entfernt machten die Einsatzkräfte schließlich die schlimme Entdeckung: Dort lag der Daewoo auf dem Dach, gleich daneben fanden die Beamten am Boden liegend zwei junge Männer im Alter von 20 und 21 Jahren. Beide waren bei dem Crash offenbar aus dem Auto geschleudert worden. Sanitäter mussten sie mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus bringen. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Den beim Unfall entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf 17000Euro.

  

Die Polizei vermutet, dass die beiden nicht angeschnallt waren. Warum das Auto von der Fahrbahn abkam, wird gegenwärtig noch ermittelt. Unklar ist zudem, wer von den beiden Männern am Steuer des Fahrzeugs saß. Um sich ein Bild vom Hergang des Unfalls zu machen, hatten Beamte gestern Vormittag vor Ort noch einmal den möglichen Hergang durchgespielt. Dazu musste die A4 in Richtung Görlitz in diesem Bereich ab 10.30 Uhr für etwa eine Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde unterdessen umgeleitet, heißt es in einer Mitteilung der Beamten.

  

Für mehr als eine Stunde gesperrt blieb gestern zudem die Gegenfahrbahn nach Dresden im Bereich zwischen Burkau und Ohorn. Gegen 5.20 Uhr war dort ein Mercedes-Transporter in Flammen aufgegangen. Dem Fahrer gelang es noch, das Auto auf den Standstreifen zu manövrieren. Die herbeigeeilte Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Als Ursache vermutet die Polizei einen technischen Defekt. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Durch die Sperrung der Autobahn bildete sich ein Rückstau von bis zu drei Kilometern. (SZ)

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