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Bau für größeres Uhyster Gerätehaus startet im März

von Sebastian Hein

SZ Bericht vom 20.02.2014

Die Feuerwehr bekommt einen Anbau. Es ist das größte Vorhaben von Burkau in diesem Jahr – und nicht das einzige. Von Carolin Menz

Das Feuerwehrh...aus in Uhyst wird ab Frühling zur Baustelle: In einem neuen Anbau soll das neue Fahrzeug Platz finden, das 2016 auf den Hof rollen soll. Foto: Thorsten EckertDas Feuerwehrhaus in Uhyst wird ab Frühling zur Baustelle: In einem neuen Anbau soll das neue Fahrzeug Platz finden, das 2016 auf den Hof rollen soll. Foto: Thorsten Eckert 

Der Entwurf ist fertig, die Ausschreibung für den Bau steht in den Startlöchern. Im März sollen die Arbeiten für den Anbau an das Uhyster Gerätehaus starten. Die zusätzliche Halle entsteht neben dem jetzigen Depot. Verbunden werden altes und neues Gerätehaus dann über einen überdachten Durchgang.

Die Erweiterung ist Voraussetzung dafür, dass die Uhyster Feuerwehr endlich ein neues Löschfahrzeug bekommt – 2016 soll es so weit sein. Im bisherigen Depot würde der Platz dafür aber nicht ausreichen, wie Burkaus Bürgermeister Sebastian Hein jetzt in einem Gespräch der SZ sagte. Der Anbau mit einer Größe von 114 Quadratmetern könne einem Löschfahrzeug samt Anhänger bequem Platz bieten. Läuft alles glatt, ist der Bau nach neun Monaten im Oktober fertig, so Sebastian Hein.

Sobald das Einsatzfahrzeug darin parken kann, entspannt sich die Platzsituation für die Wehrleute. Denn derzeit geht es beengt zu im Gerätehaus. In einer Halle sind Auto, Technik, Spinte mit Einsatzkleidung sowie Werkstatt untergebracht. Und auch weil Enge im Notfall kostbare Zeit kostet, ist die Investition wichtig. Rund 235000 Euro kostet der Anbau. Burkau muss rund 135000 Euro Eigenmittel stemmen. 100000 Euro sind Fördergelder.

Die Erweiterung des Gerätehauses in Uhyst ist die größte Ausgabe der Gemeinde in diesem Jahr – nach einem schwierigen Finanzjahr 2013, als Burkau aufgrund einer ungeplanten Gewerbesteuerrückzahlung massiv ans Ersparte musste, um überhaupt einen Etat auf die Bein zu stellen. Doch das Loch in der Kasse konnte weitgehend ausgeglichen werden – Burkau sparte eisern. Rund 400000 Euro im laufenden Jahr. Auch deshalb kann die Gemeinde 2014 rund 200000 Euro aus der eigenen Kasse im Dorf investieren, plus entsprechende Fördermittel, wie Sebastian Hein sagt.

Ein Teil davon fließt in die Burkauer Grundschule. Für besseren Brandschutz werden die bisherigen Garderobenhaken für Jacken und Turnbeutel abgeschafft und gegen verschließbare Spinte ersetzt. Rund 15 000 Euro kostet das – Burkau stemmt es aus eigener Tasche. Weiterhin werden sämtliche Ortsfeuerwehren mit neuer Digitaltechnik ausgestattet. Kosten: insgesamt 33100 Euro. Burkau beteiligt sich mit 8000 Euro. „Rund 17500 Euro Eigenmittel investieren wir zudem in die Sanierung von Gewässern“, so Sebastian Hein. Um den Durchfluss zu verbessern, werden jeweils Flussbett und Uferbereich des Burkauer Klosterwassers sowie des Großhänchener Wassers gereinigt. Ein entsprechender Auftrag an eine Firma sei vergeben, die Arbeiten würden je nach Witterung ausgeführt, so Sebastian Hein. Geld gibt es auch für bessere Straßen: Rund 54 000 Euro werden für die Beseitigung von Winterschäden ausgegeben. 43000 Euro trägt das Land Sachsen.

Burkau hat viel vor – und kann doch nicht alles umsetzen, was es wollte. So musste die geplante energetische Sanierung der Burkauer Kita gestrichen werden – Fördergelder kommen nicht. Burkau kann die veranschlagten 210 000 Euro für Erneuerung der Elektrik, Deckendämmung und besseren Brandschutz nicht selbst stemmen. Verschoben werden müssen auch die Arbeiten für einen neuen Durchlass am Klosterwasser. 55000 Euro sollte dieses Vorhaben kosten – doch Fördergelder wurden nicht wie gehofft bewilligt, sagt Bürgermeister Sebastian Hein.

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