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Burkau hat jetzt eine Sachsenheimer Straße

von Sebastian Hein

SZ Bericht vom 21.09.2018

 

Burkau. Die Gemeinde Burkau setzt auf Zuzug. Mehr als 40 Eigenheime werden in den nächsten Jahren in den neuen Wohngebieten „Gärtnereiweg“ und „Am Marienberg“ “ entstehen – acht auf bisherigem Gemeindeland und 36 auf Grundstücken, die der bayerische Unternehmer Max Aicher vermarktet. Wer dort baut, wohnt an der Sachsenheimer Straße. Mit dem Bau dieser Straße wurde jetzt auch die Erschließung beider benachbarter Eigenheimstandorte abgeschlossen. An diesem Freitag wird die Straße offiziell eingeweiht – mit Gästen aus Sachsenheim. Der Bürgermeister der Stadt in Baden-Württemberg Horst Fiedler und Feuerwehrleute werden erwartet, sagt Burkaus Bürgermeister Sebastian Hein (CDU).

Mit der Namensweihe zieht die 3 000-Seelen-Gemeinde Burkau gleich mit der süddeutschen Stadt, in der 18 000 Menschen leben. Dort wurde schon vor Jahren eine Straße in einem neuen Wohngebiet nach Burkau benannt. „Jetzt können wir uns revanchieren und eine Straße nach Sachsenheim benennen“, sagt Sebastian Hein. Der Kontakt zwischen beiden Kommunen entstand nach der Wende 1989/90 durch die freiwilligen Feuerwehren. Sie pflegen noch heute die Partnerschaft.

Die Gemeinde baute die Straße bei 75-prozentiger Förderung. Mit 250 000 Euro ist es eine der größten Investitionen in Burkau in diesem Jahr. Hinzu kommen die Erschließungskosten für das von der Gemeinde initiierte Wohngebiet „Gärtnereiweg“. Die Erschließung „Am Marienberg“, finanzierte Landeigentümer Max Aicher. 

Von den acht Grundstücken der Gemeinde, die zwischen 780 und 1 000 Quadratmeter groß sind, sind fünf verkauft. Die ersten drei Familien bauen schon, sagt Sebastian Hein. Die anderen drei Baugrundstücke, die noch zu haben sind, befinden sich in einem sogenannten Mischgebiet. Das heißt, sie müssen sowohl fürs Wohnen, als auch gewerblich genutzt werden, beispielsweise durch Handwerker. Die Gemeinde verkauft das erschlossene Bauland für 48 Euro pro Quadratmeter. Zum gleichen Preis veräußerte Bischofswerda die Baugrundstücke am Paul-Kegel-Weg. 

Die Grundstücke im benachbarten Wohnpark „Am Marienberg“ sind zwischen 750 und 850 Quadratmeter groß. Erschlossen wurde das Areal im Ganzen; verkauft werden die Parzellen aufgrund der Entscheidung einer überörtlichen Behörde allerdings in drei Abschnitten. Erst wenn der eine Abschnitt belegt ist, beginnen die Grundstücksverkäufe im nächsten Abschnitt. 

Für den ersten Bauabschnitt werden elf Grundstücke angeboten, sagte Ulf Mildner, Geschäftsführer des Bischofswerdaer Aicher-Werkes. Er betreut das Projekt vor Ort im Auftrag des Investors. Es gibt erste Interessenten; weitere können sich im Bischofswerdaer Unternehmen Max Aicher melden. „Wir müssen noch einige Grundbuchformalitäten regeln, dann steigen wir in die Werbung ein“, sagte Ulf Mildner am Donnerstag der SZ. Angeboten werden die Baugrundstücke im Wohnpark „Am Marienberg“ für 75 Euro pro Quadratmeter. Das ist vergleichbar mit den besten Lagen im Wohnpark an der Großharthauer Schulstraße, der sich rasant füllt.

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