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Burkau sagt Danke

von Sebastian Hein

SZ Bericht vom 24.01.2015

Gerhard Scheunemann

Rudolf Smie und Gerhard Scheunemann wurden jetzt für ihr Engagement ausgezeichnet. Eine Ehrung gab es posthum. Von Carolin Menz

Beim Neujahrsempfang in Burkau gab es Sekt und Auszei...chnungen.

Rudolf Smie hat fürs Ehrenamt bei der Feuerwehrkapelle in Joachim Hirsch einen Nachfolger gefunden. Doch ganz könne er noch nicht lassen von der Kapelle, sagt er.

Mitte der 1970er Jahre zog Gerhard Scheunemann mit seiner Familie nach Burkau, um die ehemalige Polytechnische Schule mit aufzubauen.


Rudolf Smie konnte eine Nacht nicht schlafen. Unmöglich vor Aufregung war das, sagt der 80-Jährige. Er stand sein Leben lang auf der Bühne als Militärmusiker und Leiter der Feuerwehrkapelle Kleinhänchen. Doch die Bühne, die er zum Neujahrsempfang in Burkau bekam, war dann doch neu. Für ihn völlig überraschend wurde der Neuhofer für sein Ehrenamt ausgezeichnet. Wie auch Gerhard Scheunemann, der für sein Engagement im Taucherwaldverein gewürdigt wurde. Die beiden Herren dürfen sich nun „Ehrenamtsträger 2015“ nennen. Seit 2014 verleiht Bürgermeister Sebastian Hein (CDU) den Titel an Menschen, die sich fürs Dorf besonders einsetzen oder wie die diesjährigen Ehrenamtsträger eingesetzt haben. Mit den Gemeinderäten traf er die Entscheidung, sagt Sebastian Hein, der jeweils Urkunde und Pokal überreichte .

Rudolf Smie hat die Urkunde schon an die Wand gehängt. „Das ist eine große Ehre“, sagt der Mann, der bis Ende 2014 die Kleinhänchener Feuerwehrkapelle leitete. Während er im Hauptberuf Posaune im Militärorchester Kamenz blies und ständig auf Tournee war, stand er ehrenamtlich vor Wehrleuten als Dirigent und Leiter. Er bildete sie an Instrumenten und in Notenlehre aus und arrangierte Marschmusik so, dass sie spielbar war für Laien. Bis zu 30 Auftritte absolvierte die Kapelle im Jahr.

Gerhard Scheumann zog es ein Leben lang in den Wald. Der ehemalige Schulleiter Burkaus und Gemeinderat in den 1990er Jahren wuchs mit der Jagd auf, wie er erzählt. Seine Liebe zur Natur und sein großes Wissen brachte der 85-Jährige im Taucherwaldverein ein, den er mitgründete. Großen Anteil hat er daran, dass die Taucherwaldhütte in ihrer Form heute so steht und die gut aufgearbeitete, bewegte Geschichte des Taucherwaldes zeigt.

Eine Überraschung gab es auf dem Neujahrsempfang auch für Karin Koitsch aus Bischofswerda. Ihr Vater Erhard Lange wurde posthum als zweiter Ehrenbürger Burkaus ausgezeichnet. 1985 gründete er die Gemeinschaft für Kabelfernsehen Burkau und holte damit Westfernsehen ins Dorf. Als Chef des SV Burkau prägte er den Sport maßgeblich. Der Bau vieler Sport- und Kultureinrichtungen ist ihm zu verdanken.

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