Mietobjekte

Taucherwaldhütte und Bürgerhaus
hier jetzt zum Buchungskalender

mehr lesen

Wirtschaft

Gewerbe / Unternehmen / Wirtschaft / Handel

mehr lesen

Gemeindeverwaltung

Informationen und Service der Gemeindeverwaltung Burkau

mehr lesen

Veranstaltungskalender

Veranstaltungen in der Gemeinde Burkau

mehr lesen

Burkauer Kinder singen mit Frank Schöbel

von Sebastian Hein

SZ Bericht vom 03.12.2013

Der Star kommt auf die Kulturhausbühne. Mit dabei sind 25 kleine Sänger aus der Grundschule. Wie aufregend! Von Carolin Menz
...
Ihr Lachen ist ansteckend. Die Burkauer Chorkinder der Grundschule freuen sich riesig auf ihren Auftritt mit Frank Schöbel. Das Lied „Komm, wir malen eine Tanne“ müssen sie bis dahin auswendig können. Das aber dürfte kein Problem sein: Jedes ihrer Lieder beherrschen die 24 Mädchen und ein Junge aus dem Effeff. Foto: Thorsten Eckert Ihr Lachen ist ansteckend. Die Burkauer Chorkinder der Grundschule freuen sich riesig auf ihren Auftritt mit Frank Schöbel. Das Lied „Komm, wir malen eine Tanne“ müssen sie bis dahin auswendig können. Das aber dürfte kein Problem sein: Jedes ihrer Lieder beherrschen die 24 Mädchen und ein Junge aus dem Effeff. Foto: Thorsten Eckert©thorsten eckert

Von wegen viel zu jung. Frank Schöbel kennen auch die Burkauer Grundschüler von heute. Weil ihre Eltern mit seinen Hits aufwuchsen und Jahr für Jahr in der Adventszeit die Weihnachtsplatte schlechthin rauf und runter dudelt: „Weihnachten in Familie“. Frank Schöbel sang sie Mitte der 1980er mit Autor Lacasa und den Töchtern Odette und Dominique ein – es wurde die meistverkaufte Schallplatte der DDR. Vielleicht lauschen Burkaus Kinder den Ohrwürmern heute nicht mehr auf Vinyl. Womöglich hören sie Frank Schöbel auf CD oder im MP-3-Player zu – die Zeiten ändern sich eben. Doch Frank Schöbel ist noch immer ein Star, füllt noch heute Säle – vor allem mit seinem Programmklassiker „Weihnachten in Familie“. Und deshalb sind Burkaus Grundschüler jetzt extrem hibbelig. Und ihre Eltern stolz: Am 13. Dezember, wenn Frank Schöbel im Bischofswerdaer Kulturhaus gastiert, wird der Schulchor der Grundschule Burkau mit ihm auf der Bühne stehen. 24 Mädchen und ein Junge werden das Lied „Komm, wir malen eine Tanne“ singen, eine Adaption des munteren Liedes „Komm, wir malen eine Sonne“, komponiert von Frank Schöbel. „Wir haben noch nie auf einer solch großen Bühne vor so vielen Zuschauern gesungen“, sagt Chorleiterin und Lehrerin Antje Hantusch. Auch für sie ist das alles sehr aufregend.

Ihr Lachen ist ansteckend. Die Burkauer Chorkinder der Grundschule freuen sich riesig auf ihren Auftritt mit Frank Schöbel. Das Lied „Komm, wir malen eine Tanne“ müssen sie bis dahin auswendig können. Das aber dürfte kein Problem sein: Jedes ihrer Lieder beherrschen die 24 Mädchen und ein Junge aus dem Effeff.

Der große Auftritt platzt mitten hinein in die ohnehin recht stressige Zeit für den Schulchor. Advent ist Hochsaison für die 25 Kinder der zweiten bis vierten Klasse. Am Wochenende erst sangen sie in der Dorfkirche, demnächst steht die Weihnachtsfeier der Senioren an, bei der sie neben ihrem Weihnachtslieder-Repertoire noch das Märchen „Schneewittchen“ aufführen. Und auch für ihre Mitschüler und Lehrer werden sie ein Ständchen geben. Doch wenn Frank Schöbel ruft, hängen sie gerne eine Stunde Probezeit ran an das wöchentliche Ganztagsangebot.

Vor 20 Jahren gründete Antje Hantusch den Chor an der Grundschule – natürlich nicht vorrangig fürs große Publikum. „Vor allem geht es darum, dass die Schüler Spaß am gemeinsamen Singen haben“, sagt sie. Jedes Kind ist willkommen – erfahrungsgemäß kommen mehr Mädchen. Die Mama von Chorkind Antonia nun brachte die Sache mit Frank Schöbel ins Rollen „Sie hatte in der Zeitung davon gelesen, dass Frank Schöbel Kinder sucht, die mit ihm gemeinsam im Kulturhaus singen“, sagt Antje Hantusch. Sie schrieb eine Mail an Schöbels Agent, in der sie den Chor kurz vorstellte. Die Zusage kam prompt. „Die Kinder haben sich darüber natürlich riesig gefreut“, sagt sie. „Und sind nun total aufgeregt.“ Alles wird neu sein: die Bühne, die bunten Scheinwerfer, die Hektik backstage und nicht zuletzt das Treffen und Singen mit Frank Schöbel. Ursprünglich hatte sein Agent nur mit zehn bis zwölf Kindern geplant, wie Antje Hantusch erfuhr. Doch sie wollte keines ihrer Kinder enttäuschen. Alle sollten mit auf die Kulti-Bühne. Wenn schon, denn schon.

Und so proben sie zusammen fleißig. Antje Hantusch kennt das Lied „Komm, wir malen eine Sonne“ schon länger. Den Kindern hat sie es vorgesungen. „Mir gefällt das ganz gut“, sagt Viertklässlerin Antonia, die den Text nun erst einmal auswendig lernen muss – wie alle anderen Lieder auch. „Das ist also kein Problem.“ Antje Hantusch kann auf erfahrene Sänger setzen, die gerne Neues lernen.

In der heißen Probephase für den Auftritt im Kulturhaus sind die Kinder noch nicht. „Wir kriegen das aber bis dahin auf jeden Fall hin“, sagt Antje Hantusch. In der nächsten Woche werde die Chorprobe um eine Stunde verlängert. Kein Ding für die Kinder: Alle wollen unbedingt dabei und gut sein, wenn Frank Schöbel kommt. Ihre Familien haben sich den Termin vorgemerkt – manche Pläne seien sogar über den Haufen geworfen worden, sagt Antje Hantusch.

Am nächsten Freitag, wenn Routinier Frank Schöbel mit seinem Weihnachtsprogramm für ein rappelvolles Kulturhaus in Bischofswerda sorgt, werden Burkaus Chorkinder eine Premiere erleben: Noch nie sangen sie vor so vielen Zuschauern. Zwei Stunden vor Beginn müssen sie da sein. Antje Hantusch hat alles abgesprochen mit dem Management. „Die Kinder werden in alles eingewiesen. Ihnen wird gezeigt, wie und wo sie stehen und wie der Auf- und Abgang funktioniert.“ Und natürlich werde dann das Lied „Komm, wir malen eine Tanne“ intensiv geprobt. Womöglich nehmen es die Burkauer Chorkinder in ihr Repertoire auf. Über Weihnachten singen sie besonders gern.

Zurück