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Medieninformation der Polizei vom 29.11.2013

von Sebastian Hein

Medieninformation der Polizei vom 29.11.2013

Medieninformation der Polizei vom 29.11.2013 Quelle: www.polizei.sachsen.de
Postings zum Ansprechen von Kindern bei Facebook
Polizei bittet um Aufmerksamkeit und Zeugenhinweise, aber auch um Besonnenheit!
In den vergangenen Tagen haben verschiedene Nutzer des sozialen Netzwerkes Facebook Beiträge verbreitet, die vor verdächtigem Ansprechen von Kindern im Raum Oberlichtenau warnen. Ein Unbekannt...er soll aus einem Fahrzeug heraus Kinder auf der Straße ansprechen und sie in sein Auto locken. Diese Informationen sind nun über Dritte im Nachhinein an die Polizei herangetragen worden. Ebenso sind besorgte Eltern, Lehrer sowie Kita-Mitarbeiter an die Polizei herangetreten.
Nach Prüfung der Sachlage steht fest, dass nach derzeitigem Kenntnisstand solche Meldungen in keiner Weise den Tatsachen entsprechen.
Die Polizeidirektion Görlitz hat im Monat Oktober Hinweise erhalten, dass in der Zeit vom 7. bis 15. Oktober 2013 ein Unbekannter in Gersdorf sowie Brauna in drei Fällen Kinder aus einem Auto oder Kleintransporter heraus angesprochen haben soll. In keinem der Fälle soll der Handelnde versucht haben, die Kinder in sein Fahrzeug zu locken.
Die Polizei bittet die Bürger und Eltern in der Oberlausitz um Aufmerksamkeit, aber auch besonders um Besonnenheit. Der Wahrheitsgehalt derartiger Meldungen muss im Einzelfall geprüft werden. Schnell kann sich auch ein Hype entwickeln, der die tatsächliche Sach- und Gefahrenlage verlässt.
Sehr geehrte Eltern und Facebook-Nutzer, Ihre Sorge ist in jedem Fall verständlich. Die Polizei hat in den Städten und Gemeinden, aus denen derartige Sachverhalte mitgeteilt wurden, ein wachsames Auge auf die Schulwege der Kinder geworfen und in den Schulen um eine Sensibilisierung der Kinder für die Gefahren gebeten. Bislang gab es keinerlei Feststellungen, die auf vergleichbare Handlungen hindeuten.
Um geeignete Maßnahmen zum Schutz unserer Kinder ergreifen zu können, ist die Polizei auf direkte und möglichst zeitnahe Informationen angewiesen. Zeugen werden daher gebeten, ihre Wahrnehmungen direkt an jede Polizeidienststelle zu richten. (tk)
Ansprechpartner: Polizeihauptmeisterin Carola Schleinitz Tel: 03594/7570 und 03594/757235

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