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Meldestelle kehrt nach Burkau zurück

von Sebastian Hein

Wer in der Gemeinde einen Ausweis beantragen will, musste bisher nach Bischofswerda. Ab 2016 wird sich das ändern.
Von Sylvia Gebauer und Gabriele Nass

Burkau. Wer in der Gemeinde Burkau wohnt, muss nach Bischofswerda, um sich anzumelden oder einen Ausweis zu beantragen. Seit fünf Jahren erledigt die Stadt alle Angelegenheiten im Pass- und Meldewesen für Burkau. Diese Zusammenarbeit endet jetzt. Ab Januar nimmt die Gemeinde Burkau den Service wieder selbst wahr. Die Meldestelle kehrt ins Gemeindeamt zurück. 

Personelle und finanzielle Gründe führten 2010 dazu, dass die Burkauer den Service an Bischofswerda abgaben. Burkau sei nicht mehr in der Lage, ständig zwei Mitarbeiter für die Meldestelle vorzuhalten, hieß es damals dazu. Damals war Hans-Jürgen Richter (FDP) Bürgermeister. Jetzt kam das auf dem Prüfstand. Mit anderem Ergebnis. 

Die Stadt hat versucht, Burkau vom Bleiben zu überzeugen. „Wir haben aufgezeigt, dass die Aufwendungen für das eigenständige Betreiben der Pass- und Meldebehörde durch die Gemeinde Burkau nicht kostengünstiger werden und der Service für die Bürger in Bezug auf die Öffnungszeiten schlechter ausfällt“, sagte OB Holm Große auf Anfrage. Das Bürgerbüro in Bischofswerda ist zum Beispiel auch sonnabends von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Kritik an der Arbeit der Bischofswerdaer soll es nicht gegeben haben, so der OB. 

Bargeldloses Zahlen möglich

Burkaus Bürgermeister Sebastian Hein (CDU) räumt kürzere Öffnungszeiten der Meldestelle in Burkau ein. Er sieht es trotzdem als bürgerfreundlicher an, wenn die Menschen den Service wieder in der eigenen Gemeinde vorfinden. Es geht aber auch ums Geld. Burkau zahlt pro Jahr eine Umlage an Bischofswerda. Diese setzt sich aus den Personal- und Sachkosten der Pass- und Meldebehörde inklusive Abschreibungen, abzüglich der Verwaltungsgebühren, zusammen und wird entsprechend der Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde berechnet. 2013 und 2014 stellte Bischofswerda für 2 736 bzw. 2 737 Einwohner erst 17 474,78 Euro und dann 17 546,91 Euro in Rechnung. In diesem Jahr fallen 18 035 Euro für 2 705 Einwohner an, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Diese Kosten spart sich Burkau künftig. Die Verwaltung dort stellt sich so auf, dass Mitarbeiter die Aufgaben der Meldestelle mit erledigen können, eine Neueinstellung deswegen gibt es nicht. Hauptamtsleiterin Sandra Munke und Bauamtsleiterin Carola Fichte teilen sich künftig in die Aufgabe. „Neu ist das für mich nicht, ich war ja bis 2010 schon einmal dafür mit zuständig“, sagt Sandra Munke auf Anfrage. Bis Jahresende werden die beiden Mitarbeiterinnen noch Schulungen absolvieren, um für den Service samt Technik fit zu sein. Denn bei der Ausweisbeantragung muss einiges beachtet werden, das fängt beim richtigen, biometrischen Foto an. Zudem wird in der Burkauer Meldestelle das bargeldlose Zahlen möglich sein. 

Den Raum für die Pass- und Meldestelle in Burkau gibt es bereits im Erdgeschoss der Gemeindeverwaltung. Hier war die Meldestelle schon vor der Abgabe nach Bischofswerda untergebracht. In den letzten fünf Jahren diente es als Pausenraum. Sieben Angestellte und der Bürgermeister arbeiten im Gemeindeamt Burkau. 

Burkau geht, doch Bischofswerda übernimmt für Rammenau, Großharthau, Frankenthal und Schmölln-Putzkau weiterhin alle Aufgaben der Pass- und Meldebehörde. Die Verhandlungen mit der Gemeinde Burkau liegen länger zurück. Für Bischofswerda führte sie noch Ex-OB Andreas Erler.

 

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