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Neues Planschbecken fürs Bad

von Sebastian Hein

Neues Planschbecken fürs Bad

Die Anlage für die kleinsten Badegäste in Burkau bekommt eine neue Folie. Und auf noch mehr dürfen sich die Kinder freuen. Von Carolin Menz

Schwimmmeister und Putzteufel Bernd Noack: mit Schaufel und Schrubber gegen den Schlamm im Becken. © Thorsten Eckert

Da hat Bernd Noack noch einiges vor. Mit Gummistiefeln steht er im Becken des Burkauer Freibads. Wasser ist keines drin, wohl aber Schlamm und hartnäckiger Dreck. Dem rückt er auf 3 400 Quadratmetern zu Leibe. Mit vergleichsweise kleiner Schaufel fürs Grobe. Und ganz gewöhnlichem Schrubber fürs Feine. „Nur mit einem Schrubber können wir das Becken richtig reinigen. Mit einem Hochdruckreiniger würde es zwar schneller, aber nur oberflächlich gehen. Der Grauschleier am Boden bliebe“, so der Schwimmmeister.

In der zweiten Märzwoche hat er begonnen, das Freibad gemeinsam mit einem Kollegen fit zu machen für die neue Saison. Bei gutem Wetter soll sie am Himmelfahrtstag, dem 14. Mai, beginnen. Das Kinderplanschbecken ist fertig geputzt – Voraussetzung dafür, dass jetzt Handwerker anrücken, die es komplett mit Folie auskleiden. „Das Kinderbecken ist wie das andere auch aus Beton, doch wir haben hier immer wieder Risse und Abplatzungen. Über Jahre hinweg haben wir Schäden immer nur provisorisch repariert und gestrichen, doch irgendwann geht das nicht mehr“, sagt Bernd Noack, seit 1991 Schwimmmeister und damit „Mädchen für alles“. Deshalb entschied sich die Gemeinde für die strapazierfähige Folie, die dank Noppen rutschfest ist unter kleinen Füßen und fürs Badteam einfach zu reinigen. Außerdem habe die Folie aus glasfasergehärtetem Polyester eine tolle himmelblaue Farbe, sagt Bernd Noack. Die mache gleich noch mehr Lust aufs Baden in einem der beliebtesten Freibäder der Region mit 21 800 Gästen im vergangenen Jahr. Fast 19 000 Euro kostet die Auskleidung des Kinderplanschbeckens, wie Burkaus Bürgermeister Sebastian Hein (CDU) sagte. Der Gemeinderat stimmte bereits zu.

Mit der neuen Folie sind die Vorbereitungen für den Saisonstart natürlich noch lange nicht abgeschlossen. So werden Bernd Noack und sein Kollege noch 1 400 Meter Kanäle säubern, kleine Schäden am Schwimmerbecken ausbessern und schon mal beginnen, das 30 000 Quadratmeter große Badgelände flott zu machen. Vom Verschnitt der Hecken übers Rächen der Wiesen bis zum Putzen der Toiletten. Spätestens ab 20. April muss Wasser einlaufen in die Becken. „Weil das Bad mit Quellwasser gespeist wird, dauert es bis zu zwei Wochen, bis sie voll sind“, so Bernd Noack. Wenn schließlich danach die Chlorgasanlage von einer Fachfirma in Betrieb genommen wurde und das Gesundheitsamt beim Check nichts zu meckern hat, steht dem Saisonstart Mitte Mai nichts im Wege.

Bürgermeister Sebastian Hein bemüht sich derweil fieberhaft, dass es in dieser Saison mit dem erträumten neuen Spielgerät fürs Kinderbecken klappt. Eine Spendenaktion für die Finanzierung des 30 000 Euro teuren Spaßes, die Burkau nicht stemmen könnte, ist angelaufen. 600 Anteile zu je 50 Euro will die Gemeinde bis 30. April verkaufen. 160 sind geschafft, wie Hein sagte. Er besucht nun Firmen und potenzielle Sponsoren, damit es schnell mehr werden.

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