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Schnelle Helfer für die Autobahn

von Sebastian Hein

Schnelle Hilfe für die Autobahn

SZ Bericht vom Donnerstag, 26.05.2016 

Es sind nicht nur die großen Truppen, die schnell zur Stelle sind, wenn es kracht oder brennt. Beispiel Pannewitz. 

Von Ingolf Reinsch

 

Großhänchen / Pannewitz. In manchen kleinen Dörfern kämpfen die freiwilligen Feuerwehren ums Überleben oder wurden, wie in Tröbigau, schon aufgelöst. In der Gemeinde Burkau läuft’s umgekehrt.

Dort wurde der Löschzug Großhänchen-Pannewitz, der seit 1972 zur Uhyster Feuerwehr gehörte, im vergangenen Jahr wieder zur selbstständigen Freiwilligen Feuerwehr hochgestuft. Das gleiche gilt für die Jiedlitzer Wehr. Für Ortswehrleiter Johannes Gnauck ein Zeichen dafür, dass die Kameraden nicht nur gebraucht werden, sondern im Rahmen der Gemeindewehr auch einiges aufzubieten haben.  

34 Mitglieder gehören zur Freiwilligen Feuerwehr Großhänchen-Pannewitz, darunter 26 im aktiven Dienst. Die kleine Wehr stellt allein 14 Atemschutzgeräteträger – Spezialisten, die mit schwerer Technik am Körper auch brennende Gebäude betreten können. Doch ihr Einsatz-Schwerpunkt ist seit Jahren ein anderer: die Autobahn 4. Gibt es dort zwischen Salzenforst und Ohorn einen schweren Unfall oder eine Havarie, rücken die Kameraden zur technischen Hilfeleistung aus. Sie sichern Unfallstellen, helfen, den Verkehr umzuleiten, binden auf der Fahrbahn ausgelaufenes Öl und Schmierstoffe. 

Feuerwehr feiert 90.  

„Neunzig Prozent unserer Einsätze gelten der Autobahn“, sagt Johannes Gnauck. Im Jahresdurchschnitt zwölf bis 14-mal werden die Kameraden aus Großhänchen und Pannewitz alarmiert, weil wieder einer auf der Autobahn verunglückt ist, weil es irgendwo in der Gemeinde brennt oder anderweitig Hilfe gebraucht wird.  

Jahrelang war eine Garage das Domizil der Großhänchener Feuerwehrleute. Dort stand ihr B 1000, Baujahr 1971. Im Jahr 2012 nahm dann die Gemeinde Burkau richtig Geld in die Hand, kaufte ein modernes Löschfahrzeug mit sechs Plätzen und baute dafür ein Gebäude zum Gerätehaus um. Die Dienstbedingungen für die Kameraden haben sich dadurch enorm verbessert, sagt Johannes Gnauck, der seit fast 31 Jahren Wehrleiter ist.  

2016 sind es 90 Jahre, dass die Freiwillige Feuerwehr des Ortes besteht. Gegründet wurde sie im Januar 1926. Gefeiert wird an diesem Wochenende – Sonnabend mit Feuerwehrwettkämpfen ab 14 Uhr und Disco ab 20 Uhr sowie am Sonntag mit Frühschoppen ab 10 Uhr und einem musikalischen Nachmittag mit der Partyband „Grenzgänger“. Gefeiert wird auf dem Gelände des Reitvereins Großhänchen.

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