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Tschüss Burkau

von Sebastian Hein

Tschüss Burkau

Burkaus Hängebauchschweine sind angekommen im neuen Leben. Quietschvergnügt und tiefenentspannt. Andreas Zaplata aus Diehsa bei Niesky hat die schwergewichtige Schweinefamilie auf einem Anhänger am Montagmorgen ins Glück gefahren, mitten aufs grüne Land. Sie ist nun zu Hause auf einem riesigen Bauernhof, den Andreas Zaplata gemeinsam mit seiner Frau bewohnt und bewirtschaftet.

„Sie leben hier in einer kleinen Holzhütte mit ganz viel Stroh und haben einen großen Auslauf hinaus ins Freie“, sagt Andreas Zaplata, seit 19 Jahren Tierpfleger im Naturschutztierpark in Görlitz. Und wenn die Schweine dann draußen sind, dürfen sie in der Erde wühlen. Dann kommen auch schon mal ihre tierischen Mitbewohner am Zaun gucken. Mit den tierverrückten Zaplatas leben auf dem Bauernhof in Diehsa noch Hühner, Enten, Gänse, Ziegen, Pferde, Hunde und Katzen.

Langweilig wird das neue Leben in Diehsa demnach nicht. Hier endet die Geschichte vorläufig, die Mitte September in Burkau begonnen hatte. Männer hatten die wohl irgendwo ausgebüxten Tiere von einem Maisfeld eingefangen, danach waren sie vorübergehend im Garten des Burkauers Uwe Schmidtmann, danach im Stall von Klaus Semmer untergebracht. Der Besitzer der drei Tiere blieb unbekannt. Ihr Schicksal aber bewegte Uwe Schmidtmann weiter. Fieberhaft suchte er nach einem neuen, dauerhaften Zuhause und fand es über Umwege bei Andreas Zaplata. Der sah seine neuen Mitbewohner aus nächster Nähe das erste Mal am Montag, als er sie mit einem Hänger aus Burkau abholte. „Es sind sehr hübsche Tiere, alle drei haben eine andere Farbe. Das freut uns“, sagte er gestern der SZ. Die Schweine kamen zu ihm praktisch wie gerufen. Andreas Zaplata hatte ohnehin vor, eine kleine Schweinezucht aufzubauen. Und die hübsche Familie ist nun Basis dafür.

Der Transport der Hängebauchschweine nach Diehsa verlief ohne Probleme. Ganz ruhig lagen die Tiere während der Autofahrt im Anhänger. „Nach dem Ausladen haben sie sofort die neue Umgebung erkundet, haben Birnen gefressen und ihr Mittagsschläfchen in der Sonne gemacht“, sagt Andreas Zaplata. „Es scheint, als wären sie schon immer hier gewesen.“ Es scheint, Familie Hängebauchschwein ist sauglücklich.

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