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Windräder ab 2016 in Betrieb

von Sebastian Hein

 

Der Burkauer Windpark soll erweitert werden. Noch steht die Genehmigung aus. Bedenken kann die Firma aber zerstreuen.
Von Sylvia Gebauer und Carolin Menz...
Foto:© dpa


Burkau. Zu laut, eine Gefahr für die Vögel und zu nah an Wohnhäusern und dem Freibad dran – diese Punkte führen die Gegner der Erweiterung des Burkauer Windparks auf dem Marienberg seit Monaten ins Feld. Zwei Anlagen will die örtliche Firma OWE Oberlausitzer Windenergie GmbH & Co KG hier trotzdem errichten. Die Verantwortlichen warten aktuell auf die Genehmigung durch den Landkreis Bautzen. Der Investor geht davon aus, dass er die bis zum Jahresende in den Händen hält. Ist das der Fall, „könnten die zwei neuen Anlagen im ersten oder zweiten Quartal 2016 in Betrieb gehen“, sagt der Burkauer Investor Sten Jacobson von der Firma OWE auf Anfrage.

Zu den kritischen Punkten hat das Unternehmen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens Stellung bezogen. Zum Thema Lärm sagt Investor Sten Jacobson jetzt auf Anfrage: „Solch eine Anlage verursacht 40 Dezibel, selbst mein Geschirrspüler ist mit 46 Dezibel lauter.“ Beim Thema Vogelschutz will das Burkauer Unternehmen vorsorgen. „Im Vertrag wird unter anderem als Vorsichtsmaßnahme festgelegt, dass in der Jagdzeit auch die Anlagen abgestellt werden können“, so Sten Jacobson. Alle Unterlagen und Gutachten sind eingereicht. Aus seiner Sicht rentieren sich die zwei zusätzlichen Anlagen finanziell für die Gemeinde Burkau. „Es muss Gewerbesteuer gezahlt werden und das Geld kriegt Burkau“, so der Investor. Im Sommer 2013 wurden die Pläne für eine Windpark-Erweiterung erstmals publik. Auf dem Marienberg stehen bereits vier Anlagen, zwei würden dazukommen. Mit einer Gesamtleistung von 4,6 Megawatt können die neuen Anlagen umweltfreundlichen Strom produzieren. Sie werden eine Gesamthöhe von 139,5 bzw. 149 Metern haben. Burkaus Gemeinderäte stimmten wegen des Umweltschutzes, des Lärms und des Abstands gegen die Erweiterung. Widerstand formierte sich auch in der gegründeten Bürgerinitiative „Grüne Gemeinde Burkau“. Sie kritisiert, dass zum Beispiel der Rotmilan durch die Anlage gefährdet wird.

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